Ein Vorgeschmack
Verkehr wird noch im Juli auf die neue B11 bei Hochbühl umgelegt
Das neue Brückenbauwerk am "Houbugl", der höchsten Stelle der Ausbaustrecke, wirkt wie ein Tor zum Bayerischen Wald. (Quelle: Peter Kallus)
Der Bau der neuen B 11 bei Hochbühl, direkt an der Grenze der Landkreise Deggendorf und Regen, geht mit großen Schritten voran. Immer deutlicher werden die Umrisse und Ausmaße der neuen Trasse, die sicherer und komfortabler werden soll. Derzeit läuft der Verkehr noch über Behelfsumleitungen, doch schon Ende dieses Monats soll der Abschnitt am höchsten Punkt des Verlaufs für den Verkehr freigegeben werden. Dann müssen sich die Fahrzeuglenker nicht mehr durch die kurvige Behelfsumfahrung zwängen.
Wie ein Tor zum Bayerischen Wald
Die Arbeiten an der Bogenbrücke auf dem höchsten Punkt der neuen Trasse sind planmäßig ausgeführt worden - das gewaltige Bauwerk am höchsten Punkt der Trasse wirkt wie ein Tor zum Bayerischen Wald. Ein Teil der Baustraße, auf der die Brückenbaustelle umfahren wird, ist identisch mit der Gemeindeverbindungsstraße Diessenbach - Hochbühl. Dieser Teil der Straße bleibt bestehen, der Rest der Umfahrung wird zurückgebaut.
Auf der gewaltigen Baustelle an der Landkreisgrenze wimmelt es nur so von Arbeitern und gewaltigem Baugerät. Das größte dort eingesetzte Baugerät ist ein gewaltiger Autokran, den man schon von weitem sehen kann. Er ist vor allem für die Arbeiten an der Regenrückhalteanlage erforderlich: Dort werden die schweren Betonfertigteile für die Schachtbauwerke eingehoben. Aktuell beginnen derzeit die Arbeiten an der nördlichen Blendschutzwand, die als Gabionenwand zwischen der neuen B 11 und der Gemeindeverbindungsstraße Mühlen-Gotteszell gebaut wird. Die Fundamente dafür sind bereits fertiggestellt.
Unmittelbar neben der alten B 11 wird auf Höhe der Mühlen-Siedlung die neue Böschung zur Bahnlinie beim Nordportal des Hochbühltunnels geschüttet. Im Lauf der nächsten Tage wird der Verkehr auf diese Verbreiterung umgelegt, damit die Arbeiten an der Gemeindeverbindungsstraße Mühlen (Siedlung) ausgeführt werden können. Am Hochbühl werden außerdem noch die Busbucht und die Entwässerung hergestellt.
Quelle: Donau-Anzeiger, Dienstag, 14. Juli 2020, Peter Kallus
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