Dreistreifiger Ausbau der B16 bei Wenzenbach eröffnet
Festakt mit Füracker
Bei der feierlichen Eröffnung des Ausbaus der Bundesstraße 16 enthüllten Albert Füracker (von links), Tanja Schweiger, Michael Theurer, Sebastian Koch und Berthold Schneider vom Straßenbauamt eine Verkehrstafel. -Foto: Bettina Dostal
Die wichtige Ost-West-Verkehrsverbindung im ostbayerischen Raum wird für den zunehmenden Verkehr ertüchtigt. Abgeschlossen werden die Restarbeiten wohl im Frühjahr 2024.
In feierlichem Rahmen wurde am Freitagmittag der dreistreifige Ausbau der Bundesstraße 16 bei Wenzenbach eröffnet. Die Bauarbeiten sind noch nicht ganz beendet. Haben auch ein gutes Jahr länger gedauert, als geplant. Trotzdem zeigten sich vor Ort alle Anwesenden überzeugt, dass die Einschränkungen für den Verkehr während der Bauzeit zwar Unannehmlichkeiten bereiteten, dafür aber zu mehr Sicherheit auf der Straße, fließenden Verkehr und außerdem Lärmschutz für die Anwohner von Wenzenbach bewirkt hätten.
Der Verkehr werde immer weiter zunehmen. Darüber waren sich alle Redner einig. Und dafür brauche man auch Straßen, sagte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Digitales und Verkehr, Michael Theurer. Es gehe darum, klimaneutrale Antriebe zu entwickeln. Die Wasserstofftechnik oder synthetische Kraftstoffe seien der Weg in die Zukunft, um den Verkehr sukzessive klimaneutraler zu gestalten. Es sei falsch, zu sagen, man brauche keine Straßen. Zug um Zug müssten Mobilität und Klimaschutz zueinander gebracht werden. Die Bundesstraße 16 sei eine wichtige Verkehrsverbindung von Ost nach West für den ostbayerischen Raum. Bisher habe es hier aufgrund von riskanten Überholmanövern Unfallschwerpunkte gegeben. Die 42 Millionen Euro, die der Bund für den Ausbau investiert habe, seien gut angelegt.
Auch der bayerische Finanzminister Albert Füracker betonte, "wir werden Straßen brauchen, auf denen wir fahren können". Die Bundesstraße 16 habe eine herausragende Bedeutung. Es sei wichtig, "verstärkt auch den ländlichen Raum anzuschließen". Im Jahr 2015 seien hier 14.200 Fahrzeuge täglich gezählt worden, bis 2030 sollen es 17.000 sein. Der Schwerlastanteil liege bei 1.100 Fahrzeugen pro Tag.
Landrätin Tanja Schweiger sprach von einer komplexen Baumaßnahme. Es sei eine Veränderung im Bundesverkehrswegeplan nötig gewesen, um den Ausbau auf den Weg zu bringen. Die Gemeinde Wenzenbach habe profitiert, weil die Kreisstraße R 6 entlastet werde. Jetzt liege es an den Bürgern, sagte Bürgermeister Sebastian Koch (SPD), die Bundesstraße zu nutzen und nicht über die umliegenden Gemeinden in die Stadt reinzufahren.
Baumaßnahme
Im Zuge der 3,9 Kilometer langen Baumaßnahme erhält die B 16 insgesamt drei Überholabschnitte. Zudem werden an den Anschlussstellen Gonnersdorf und und Wenzenbach Beschleunigungsstreifen ergänzt. Im Zuge der Baumaßnahmen wurde auch die Südspange erstellt, die die Ortsdurchfahrung entlasten soll.
Insgesamt mussten vier Brückenbauwerke erneuert werden. Die Restarbeiten werden noch bis zum Frühjahr 2024 dauern.
Quelle: Mit freundlicher Genehmigung durch die Mediengruppe Attenkofer; idowa.de vom 01.09.2023, Bettina Dostal
Unsere Leistungen:
- Ausführungsplanung BW 1/3
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