Tor zum Bayerischen Wald

Durch das „Tor zum Bayerischen Wald“

B11 Ausbau Grafling-Gotteszell: Verkehr auf Trasse unter neuer Brücke freigegeben

Noch ziert ein Behelfsgeländer die Brücke bei Hochbühl. Das endgültige Geländer soll im August montiert werden. Foto: Thomas Hobelsberger

Noch ziert ein Behelfsgeländer die Brücke bei Hochbühl. Das endgültige Geländer soll im August montiert werden. Foto: Thomas Hobelsberger

Hochbühl. (hob) Der Ausbau der B11 zwischen Grafling und Gotteszell, 2015 bei Datting begonnen, nimmt eine weitere Hürde. Am Montag wurde der Straßenabschnitt unter der neu gebauten – und fast fertigen – Bogenbrücke am „Houbugl“ offiziell für den Verkehr freigegeben.

Extra langsam, damit das Pressefoto auch etwas wird, fuhr der leitende Baudirektor vom Straßenbauamt Passau Robert Wufka als Erster auf der neuen Trasse. „Das Bauwerk wirkt“, sagt der Baudirektor. Und tatsächlich: Wer unter der eleganten Bogenbrücke hindurchfährt, dem bietet sich ein imposanter Blick auf das Panorama der Bayerwaldhöhenzüge.
Die bisherige Behelfsumfahrung soll demnächst größtenteils zurückgebaut, das Material für den weiteren Straßenbau verwendet werden. Ein Teil bleibt bestehen und dient als Gemeindeverbindungsstraße Diessenbach-Hochbühl.
Ein Stück weiter in Richtung Ruhmannsfelden wurde der Verkehr bereits vergangene Woche auf die provisorische Verbreiterung der B11 neben dem nördlichen Tunnel umgelegt. So können die Arbeiten an der Gemeindeverbindungsstraße Mühlen und der südlichen Blendschutzwand angegangen werden. Damit die Mühlen-Siedlung auch in dieser Zeit erreichbar bleibt, wurde die Ortschaft über ein Provisorium angebunden. Begonnen haben außerdem die Arbeiten an der Gabionenwand zwischen der B11 und der neuen Verbindungsstraße Mühlen- Gotteszell. Auch an einen Radweg wurde gedacht, von Deggendorf soll der Bahnhof in Gotteszell per Fahrrad erreichbar sein. Eine Vollsperrung ist erst wieder nächstes Jahr, voraussichtlich im Mai für drei Monate, nötig.
Ganz nach dem Motto „Eine Spur mehr Sicherheit“ wird dann zwischen Kettenanlegeplatz und Brücke etwa 1,2 Kilometer dreispurig ausgebaut. So können von Deggendorf kommend Lastwagen leichter überholt werden und auch die Winterdienste aus Deggendorf und Viechtach „können räumen, auch wenn ein Lkw hängt“, so Wufka.

Quelle: Donau-Anzeiger, 28.07.2020

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