Hochwasserschutz Aicha-Thundorf
Augenmerk liegt nun auf den Schöpfwerken
Bauoberleiter Bernhard Ullmann (l.) und Pressesprecher Dominik Zehatschek vor dem Hochbau am Schöpfwerk Aicha. Foto: Rolf Schwinger
Nachdem die Deichrückverlegung mit dem Neubau der DEG 21 zwischen Aicha und Mühlham fast fertig und die Kreisstraße wieder befahrbar ist, richtet sich das Augenmerk im Zuge des Hochwasserschutzes auf den Bau der Schöpfwerke in Thundorf und Aicha.
Für die Radfahrer zur Donaufähre zwischen Thundorf und Niederalteich wurde eine provisorische Zufahrt über den Deich angelegt. Aufgrund eines Motorschadens wurde der Fährbetrieb für dieses Jahr eingestellt. Der Bau des Schöpfwerkes in Thundorf befindet sich in der Bauphase II. Als Vorarbeiten wurde der Deich Richtung Donau verlegt, um Platz für die Baugrube zu bekommen. Dann werden nach dem Auflockern des tonigen Untergrundes durch eine Bohrschnecke bis zu 13,2 Meter lange Spundwände in den Boden gerammt. Ein Teil der Bohlen bleibt im Boden, der andere Teil wird später wieder entfernt. Für die Baumaßnahmen ist die Firma Maierhofer aus Simbach am Inn zuständig. In rund sechs Wochen kann mit den Betonarbeiten begonnen werden, die nach Plan 14 Monate dauern werden.
Quelle: Plattlinger Anzeiger, 09.10.2020
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