Spatenstich für die Kindertagesstätte am Wiesenweg in Landau

"Bauecke" eröffnet

Die Kinder des Kindergartens

Die Kinder des Kindergartens "Regenbogenland" fanden den Spatenstich super. -Foto: Alexander Praxl

"Wir bauen hier nicht nur ein technisches Gebäude, wir bauen für die Kinder dieser Stadt." Mit diesen Worten hat Architekt Joachim Wagner am Dienstag die Bedeutung der Baustelle am Wiesenweg eingeordnet. Der Spatenstich für die Kindertagesstätte lege den „symbolischen Grundstein für einen Ort, an dem Kinder spielen und lernen“. Ihnen wünschte er „viele schöne, prägende Momente voller Lachen, Leben und Lernen“. Etwa 100 Kinder sollen ab dem Kindergartenjahr 2026/2027 die Kita am Wiesenweg besuchen, eingeteilt in drei Kindergarten- und zwei Krippengruppen. Mit Kosten in Höhe von 7,5 Millionen – von denen rund 2,5 Millionen vom Freistaat Bayern kommen – ist die Kindertagesstätte nach der Schulerweiterung derzeit das Projekt mit dem größten Investitionsvolumen in der Bergstadt. Bürgermeister Matthias Kohlmayer konnte Landrat Werner Bumeder, die Vertreter der Planer und der ausführenden Baufirmen, die Stadtverwaltung und „fast den ganzen Stadtrat“ begrüßen. Es sei eine Hauptaufgabe als Gesellschaft, alles zu tun, damit Kinder gut aufwachsen. Das Gebäude, das am Wiesenweg entsteht, müsse ein entsprechendes Umfeld bieten, in dem die Kinder sich gut entwickeln können und das Personal sich wohlfühlt. Dem Stadtrat dankte Kohlmayer, dass er das Projekt ermöglicht habe. Nach seiner kurzen Begrüßung übergab Kohlmayer eine Zeitkapsel an die für Erdarbeiten und den Rohbau zuständige Baufirma Konrad aus Roßbach. Darin befinden sich unter anderem Bilder, die Landauer Kindergartenkinder gemalt hatten. Landrat Bumeder gratulierte dem Landauer Stadtrat zu der Entscheidung, im Wiesenweg einen Kinder-garten zu errichten. „Spatenstich und Grundsteinlegung in einem – ich hätte gedacht, dass das in Landau zwei Feste sind“, bemerkte er augenzwinkernd. Das Projekt bedeute eine große Investition, doch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sei auch ein entscheidender Standortfaktor. Bumeder dankte in diesem Zusammenhang allen 15 Städten, Märkten und Gemeinden im Landkreis Dingolfing-Landau, da überall gut in die Erziehung der Kinder investiert werde. Als wollte sie die Aussagen der Festredner unterstreichen, sang eine Gruppe von Kindern aus dem städtischen Kindergarten „Regenbogenland“ mit ihren Erzieherinnen den Gästen aus Politik und Bauwirtschaft zwei Lieder vor, was diesen sichtlich Freude machte.

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Quelle: idowa.de vom 06.05.2025, Alexander Praxl

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